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Freistich DIN509 E mit Zylinderbearbeitung G851
Freistich DIN509 F mit Zylinderbearbeitung G852
Freistich DIN76 mit Zylinderbearbeitung G853
G851/G852/G853 erstellt einen Freistich, einen Zylinderanschnitt und
bearbeitet den vorgelagerten Zylinder sowie die anschließende Plan-
fläche.
Bedeutung der NC-Sätze nach dem Zyklusaufruf (Beispiel G851):
N.. G851 I.. K.. W... /Zyklusaufruf mit Parametern
N.. G0 X.. Z.. /Eckpunkt Zylinderanschnitt
N.. G1 Z.. /Freistichecke
N.. G1 X.. /Endpunkt Planfläche
N.. G80 /Ende der Konturbeschreibung
Parameter
I: • G851, G852: Freistichtiefe – default: Normtabelle
• G853: Freistichdurchmesser – default: Normtabelle
K: Freistichlänge – default: Normtabelle
W: Freistichwinkel – default: Normtabelle
R: Freistichradius – default: Normtabelle
P: Plantiefe – default: Normtabelle
A: Planwinkel – default: Normtabelle
B: Zylinderanschnittlänge – default: kein Zylinderanschnitt
RB: Anschnittradius – default: kein Anschnittradius
WB: Anschnittwinkel – default: 45 °
E: reduzierter Vorschub (für die Fertigung des Freistichs) – default:
aktiver Vorschub
H: Abfahrart – default: 0
• H=0: Werkzeug fährt zum Startpunkt zurück
• H=1: Werkzeug steht am Ende der Planfläche
U: Schleifaufmaß (im Bereich des Zylinders) –
default: kein Schleifaufmaß
FP: Gewindesteigung
P: Aufmaß (Wenn Sie „P“ eingeben, wird die
Bearbeitung des Freistichs wird in Vor- und
Fertigdrehen aufgeteilt. Dabei wird „P“ als
Längsaufmaß berücksichtigt. Das Planaufmaß
ist immer 0,1 mm.)
• Schneidenradiuskorrektur: wird durch-
geführt
• Aufmaße: werden nicht verrechnet
Beispiel G851
Freistechzyklen
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